by Evonetic
Software GmbH
Über uns

Moin. Wir sind die, die Paloma entwickeln.

Die Evonetic Software GmbH ist ein kleines Softwarehaus aus Geestland in Niedersachsen. Wir entwickeln genau ein Produkt: Paloma, die Bestandsverwaltung für Sterbegeldversicherungen. Angefangen hat das 2018 in einer Sterbekasse mit weniger als tausend Verträgen – heute verwalten elf Kassen ihren Bestand damit.

Entwicklung seit 2018 Gegründet 2021 Sitz in Geestland, Niedersachsen

Evonetic auf einen Blick

Unternehmen
Evonetic Software GmbH
Sitz
Geestland, Niedersachsen
Gegründet
2021
Entwicklung von Paloma
seit 2018
Geschäftsführung
Jon-Patric Ewelt
Henning Wobken
Kunden
11 Sterbekassen
Produkte
Eines: Paloma
Kurz vorab

Klein im Haus. Groß in der Nische.

1
Produkt. Kein Portfolio, keine Nebenschauplätze – ausschließlich Paloma
3
Menschen im Haus – Sie sprechen immer mit jemandem, der entscheiden darf
11
Sterbekassen im Produktivbetrieb – u. a. BVaG, VKH und VEW
> 20 Mio. €
Verwaltete Bruttobeitragseinnahmen
(inkl. Einmalbeiträge 2025)
Wie alles anfing

Aus einer Sterbekasse heraus

Paloma ist nicht am Reißbrett entstanden, sondern an einem echten Schreibtisch – in einer Kasse, die von einem Ehrenamtlichen geführt wird.

Der erste Anwender saß in der eigenen Familie

Der Vater unseres Geschäftsführers Jon-Patric Ewelt leitet eine sehr kleine Sterbekasse – weniger als tausend Verträge, geführt ehrenamtlich neben dem eigentlichen Beruf, abends und am Wochenende. Wer so eine Kasse kennt, weiß: Die regulatorischen Pflichten sind dieselben wie bei den Großen, die Mittel sind es nicht.

Jon-Patric hat diese Kasse schon mit Software versorgt, lange bevor es Paloma gab. 2018 haben wir dann begonnen, eine neue Bestandsverwaltung zu bauen – zunächst für genau dieses eine Haus. Nicht als Produkt, sondern weil das vorhandene Werkzeug an seine Grenzen kam.

Erst das eigene Problem, dann das der anderen

Je länger wir daran arbeiteten, desto deutlicher wurde: Was diese kleine Kasse brauchte, brauchten die anderen auch. Historisch gewachsene Tarifwerke, Beitragseinzug, Mahnwesen, Sterbefallabwicklung, Meldepflichten gegenüber der Aufsicht – die Aufgaben sind bei tausend Verträgen dieselben wie bei fünfzigtausend, nur die Stückzahl unterscheidet sich.

Also haben wir Paloma so weiterentwickelt, dass es auch größere Häuser trägt. Wir haben den Kontakt zur IT und der Geschäftsführung zweier größerer Sterbekassen gesucht, ihre Anforderungen aufgenommen und eingebaut. Aus diesen Gesprächen wurden unsere ersten größeren Kunden – und aus dem Projekt wurde ein Produkt.

Deshalb ist Paloma keine Software von der Stange. Jede Funktion darin ist entstanden, weil eine Sterbekasse sie tatsächlich gebraucht hat. Wir mussten uns die Branche nicht erklären lassen – wir haben in ihr angefangen.

2021: die Evonetic Software GmbH

Als absehbar war, dass daraus mehr wird als ein Nebenprojekt, haben wir 2021 die Evonetic Software GmbH gegründet. Zwei Geschäftsführer, ein Produkt, ein klarer Fokus: Bestandsverwaltung für Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit. Alles andere haben wir bewusst gelassen.

Seit 2023 läuft Paloma im Produktivbetrieb bei größeren Sterbekassen. Seitdem haben wir einige größere produktive Migrationen erfolgreich abgeschlossen. Heute verwalten elf Kassen ihren Bestand mit Paloma, zusammen über 20 Millionen Euro Bruttobeitragseinnahmen.

Was wir daraus mitgenommen haben

Dass die Kasse, für die wir angefangen haben, klein und ehrenamtlich geführt ist, prägt Paloma bis heute. Die Software muss auch dann funktionieren, wenn niemand im Haus IT gelernt hat. Sie muss durch Vorgänge führen, statt Expertenwissen vorauszusetzen. Und sie darf keine Kosten erzeugen, die eine Kasse nicht planen kann.

Gleichzeitig muss sie einer Kasse mit mehreren zehntausend oder sogar hunderttausend Mitgliedern standhalten. Beides zusammen ist der Anspruch, an dem wir uns messen lassen – nachzulesen in unseren häufigen Fragen, wo wir auch die unangenehmen Fragen beantworten.

Zeitleiste

Vom Nebenprojekt zum Bestandssystem

Sieben Jahre, in denen aus einer Lösung für eine einzelne Kasse das System für elf geworden ist.

2018

Die erste Zeile Code

Entwicklungsstart für eine Sterbekasse mit weniger als tausend Verträgen, ehrenamtlich geführt. Ziel ist nicht ein Produkt, sondern ein Werkzeug, das im Alltag dieser Kasse trägt.

2021

Gründung der Evonetic Software GmbH

Aus dem Projekt wird ein Unternehmen: zwei Geschäftsführer, ein Produkt, Sitz in Geestland. Paloma wird für den Einsatz in größeren Häusern ausgebaut – gemeinsam mit der IT und der Geschäftsführung zweier Kassen, die später unsere ersten größeren Kunden werden.

2023

Produktivbetrieb

Die ersten großen Kassen führen ihr Tagesgeschäft vollständig in Paloma: Mitglieder, Verträge, Beitragseinzug, Sterbefälle, Meldepflichten. Ab hier ist Paloma kein Versprechen mehr, sondern ein laufendes System.

Danach

Das Wachstum

Kasse für Kasse kommen neue Kunden dazu, und wir übernehmen ihre Bestände nach Paloma – der praktische Beweis, dass auch über Jahrzehnte gewachsene Datenstrukturen vollständig übernommen werden können.

Heute

Elf Kassen, ein Produkt

Elf Sterbekassen verwalten ihren Bestand mit Paloma, darunter BVaG, VKH und VEW. Zusammen sind das über 20 Millionen Euro Bruttobeitragseinnahmen. Was neu dazukommt, entsteht weiterhin aus den Anforderungen der Kassen, die täglich damit arbeiten – nachzulesen unter Neuigkeiten.

Der hölzerne Steg zur Vogelbeobachtungshütte De Kiekkaaste im Schilf des Dollart bei Nieuwe Statenzijl
De Kiekkaaste bei Nieuwe Statenzijl – ein Bohlenweg durchs Schilf hinaus in den Dollart. Selbst geknipst, an einem dieser Nachmittage, an denen der Norden genau so aussieht, wie er sich anfühlt.
Norddeutsch im Herzen

Moin.

Ein Wort, jede Tageszeit, jede Gelegenheit. Bei uns ersetzt „Moin“ das Hallo, das Guten Tag und den Guten Abend – im Telefonat um acht Uhr morgens genauso wie in der Mail um sechs am Abend.

Unsere Kunden finden das erst amüsant und fangen dann selbst damit an. Inzwischen begrüßen uns Kassen aus ganz Deutschland mit einem „Moin“ – manche mit einem hörbaren Schmunzeln, weil es so unverkennbar norddeutsch und ein kleines bisschen komisch ist. Uns freut das jedes Mal.

Wir sitzen in Geestland zwischen Bremerhaven und der Nordsee und arbeiten von dort aus vollständig digital – Entwicklung, Betrieb und Support. Das hält uns beweglich genug, um kurzfristig bei Ihnen vor Ort zu sein, und ruhig genug, um an einer Software zu arbeiten, die Verträge über Jahrzehnte tragen muss.

Die Menschen dahinter

Zu dritt – und Sie erreichen alle

Bei uns gibt es keine Vertriebsabteilung, die etwas verspricht, was die Entwicklung später nicht hält. Es gibt drei Menschen, die dasselbe Produkt bauen, einführen und betreuen.

Jon-Patric Ewelt
Jon-Patric Ewelt
Geschäftsführer · Vertrieb / Einführung

Jon-Patric kennt Sterbekassen aus nächster Nähe: Sein Vater führt eine ehrenamtlich, und für genau diese Kasse hat Paloma 2018 angefangen. Er führt heute die Gespräche mit Vorständen, begleitet Migrationen und Schulungen.

Wenn Sie wissen wollen, was Paloma für Ihr Haus konkret bedeutet, sprechen Sie mit ihm.

Henning Wobken
Henning Wobken
Geschäftsführer · Technik / Betrieb

Henning verantwortet Architektur, Betrieb und Sicherheit: den Technologie-Stack ohne Lock-in, die Schnittstellen, den Betrieb im deutschen Rechenzentrum und die Frage, wie Updates ohne Releasewechsel funktionieren.

Fragen Ihrer IT oder Ihres Prüfers landen bei ihm – und werden dort beantwortet, nicht weitergereicht.

Daniel Enkelmann
Softwareentwickler · Entwicklung / Betreuung

Daniel ist seit April 2026 bei uns und macht dieselbe Arbeit wie wir: Er spricht mit Kassen über Fragen, Fehler und Wünsche, entwickelt daraus die Erweiterungen in Paloma und hält Architektur und Abläufe auf Stand.

Unseren Kundenkreis teilen wir untereinander auf – für einen Teil der Kassen ist er der erste Ansprechpartner.

Mehr Kassen bedeuten mehr Entwicklung und mehr Betreuung, deshalb wachsen wir personell. Wenn Sie Lust auf saubere Architektur und eine Branche mit echten Problemen haben: Schauen Sie auf unserer Karriere-Seite vorbei.

Was uns ausmacht

Wie wir arbeiten – und was wir lassen

Ein Bestandssystem begleitet eine Kasse über Jahrzehnte. Wer es liefert, muss über Jahrzehnte ansprechbar und berechenbar sein. Danach richten wir uns aus.

Acht Punkte, an denen Sie uns messen können

Das sind keine Leitbildsätze aus einem Workshop, sondern die Art, wie wir seit 2018 mit unseren Kunden arbeiten.

  • Ein Produkt, keine NebenschauplätzeWir bauen ausschließlich Paloma und ausschließlich für Sterbekassen. Kein Branchenaufsatz auf einer generischen Versicherungssoftware.
  • Entscheider statt WeiterleitungSie erreichen die Geschäftsführung direkt. Was zugesagt wird, ist damit auch entschieden.
  • Ihre Anforderung landet im ProduktIst ein Wunsch auch für andere Kassen sinnvoll, wandert er ohne Zusatzkosten in den Standard – und wird dauerhaft mitgepflegt.
  • Konfigurieren statt programmierenTarife, Wartezeiten und Formeln kann Ihr Fachbereich selbst pflegen, in Excel-ähnlicher Syntax. Bisher war Individualprogrammierung nie nötig.
  • Kein Lock-inEtablierte Open-Source-Basis, keine proprietären Datenformate. Im Extremfall könnte ein Dritter das System weiterbetreiben.
  • Planbare KostenEine degressive Jahresgebühr, in der Bereitstellung, Schulung und Weiterentwicklung enthalten sind; die Migration kommt für die Umstellungszeit als Modul dazu. Keine Upgradegebühren.
  • Klartext statt IT-DeutschWir erklären Migration, Betrieb und Preise so, dass ein Vorstand sie seinem Aufsichtsrat erklären kann.
  • Auch die unangenehme AntwortWir selbst sind nicht nach ISO 27001 zertifiziert – die Rechenzentren, in denen wir Paloma für Sie betreiben, sind es. Eine öffentliche Roadmap führen wir nicht. Beides sagen wir, bevor Sie fragen müssen.
Eckdaten

Das Unternehmen im Register

Anschrift

Evonetic Software GmbH
Am Felde 22
27624 Geestland
Deutschland

Formales

Geschäftsführer: Jon-Patric Ewelt, Henning Wobken
Handelsregister: HRB 210 578, Amtsgericht Tostedt
USt-IdNr.: DE 345 847 106
Gegründet: 2021

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Kennenlernen

Lernen Sie die drei kennen,
bevor Sie sich entscheiden.

Ein Vorgespräch dauert selten länger als 15 Minuten. Danach wissen Sie, mit wem Sie es zu tun hätten, ob Paloma zu Ihrem Haus passt – und wenn nicht, sagen wir das auch. Auf Wunsch stellen wir den Kontakt zu einer Kasse her, die Paloma bereits produktiv einsetzt.